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Natur

Die Hochebene des Aubrac und Laguiole

Entfernung
40 km
Dauer
Ein Tag
Niveau
facile

Man muss nur hinauffahren. In weniger als einer Stunde ab Entraygues verändert sich die Landschaft vollständig: Die engen Schluchten weichen der kahlen Weite der Aubrac-Hochebene, zwischen 1000 und 1400 Metern Höhe.

Was den Aubrac ausmacht

Gras, Trockenmauern, Burons, jene Almhütten, in denen früher der Tome-Käse entstand, und Aubrac-Rinder mit ihren schwarz umrandeten Augen. Fast keine Bäume, sehr wenige Zäune und ein freier Horizont, wie man ihn sonst nirgends im Zentralmassiv findet.

Die Blütezeit von Ende Mai bis Mitte Juni ist der Moment, auf den man zielen sollte: Narzissen, Osterglocken und wilde Orchideen überziehen die Hochebene.

Laguiole

Der Ort ist für zwei Dinge bekannt. Zuerst die Messerschmiede: Vorsicht vor Nachahmungen, der Name Laguiole ist nicht geschützt, achten Sie auf Werkstätten, die vor Ort fertigen. Dann die Küche: Hier isst man Aligot, jenes fadenziehende Püree, das mit frischer Tome aufgeschlagen wird und dessen Zubereitung schon für sich ein Schauspiel ist.

Anfahrt

Rechnen Sie mit etwa vierzig Kilometern und einer guten Stunde: Bergstraßen brauchen mehr Zeit, als die Karte vermuten lässt.

Nehmen Sie eine Jacke mit, auch im Sommer. Auf der Hochebene ist es regelmäßig zehn Grad kühler als an der Truyère, und der Wind weht dort ungebremst.

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